Generalversammlung mit Neuwahlen 2011

Zur diesjährigen Generalversammlung waren 25 Mitglieder der Einladuung gefolgt.
Schützenmeister Hugo Konrad eröffnete und begrüßte alle anwesenden Mitglieder
sowie den Bürgermeister Manfred Schüßler und den lokalen Presseredakteur Hans Schreck.
Nach den verschiedenen Rechenschaftsberichten wurden dann unter der Leitung von Bürgermeister
Schüßler die Neuwahlen abgehalten.
1. Vorstand                    Hugo Konrad
2. Vorstand                    Robert Seus
Schriftführer                    Horst Müller
Kassier                          Bernd Kram
Beisitzer:                       Karl Fath, Peter Ascher, Roland Rauch, Armin Berninger
Sportleiter                      Walter Neuberger, stellv. Richard Müller
Jugendleiter                    Jochen Beißler und Hugo Konrad
Pistolenwart                   Werner Weitz
Stand-/Gerätewart           Robert Blevins
Fähnrich                         Richard Müller
Vergnügungsausschuß    Helmut Haas und Ottmar Schäfer
Zum Abschluß der Versammlung bedankte sich Schützenmeister Konrad herzlich bei allen Mitgliedern
für das Vertrauen und die Mitarbeit im Verein. Ein Dankeschön ging auch an Alfred und Maximilian Ronalter für ihre

jahrelange Arbeit als Stand- und Gerätewarte. Um 22 Uhr wurde die Versammlung mit einem 3-fach kräftigen “Gut Schuß” beendet.

Generalversammlung mit Neuwahlen 2009

Am Mittwoch, 04.03.09 fand die diesjährige Generalversammlung mit Neuwahlen im Schützenhaus statt.
1. Schützenmeister Hugo Konrad begrüßte alle anwesenden Schützen-schwestern und Schützenbrüder. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Ehrenmitglied Karl Franz, dem Ehrenschützenmeister Alex Konrad, sowie Herrn Bürgermeister Manfred Schüssler. Vor Beginn der gut besuchten Versammlung wurde den verstorbenen Mitgliedern des Vereines gedacht.Schützenmeister Hugo Konrad ging dann in seinem Bericht auf die vergangene und die aktuelle Situation des Vereines und des Schützenwesens allgemein ein. Hier gilt es sich dem neuen Zeitgeist und der veränderten Lebensart unserer Bürger zu stellen um nicht in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Auch wird es immer schwieriger Jugendliche zu motivieren, auch hier gilt es neue Wege zu gehen. Das wir auf dem richtigen Weg sind könne man ja an unserer neuen Schülermannschaft sehen.Anschließend wurden die Rechenschaftsberichte vom Schriftführer, Sportleiter und Kassier verlesen und mit viel Beifall bedacht.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft übernahm Bürgermeister Manfred Schüssler als Wahlleiter die Neuwahlen.

Ergebnis der Neuwahlen:

1. Schützenmeister Hugo Konrad
2. Schützenmeister Robert Seus
Schriftführer Horst Müller
Kassier Bernd Kram
Beisitzer: Karl Fath
Peter Ascher
Bernhard Ott
Roland Rauch
Pistolenwart  Werner Weitz
Jugendleiter Jochen Beissler
Hugo Konrad
Fahnenträger  Richard Müller
Jugendvertreter Johannes Schuck
Vergnügungsausschuß Peter und Maria Ascher, Petra Schuck, Klaus Sack
Gemeindeblatt  Birgit Dommain

Schützenmeister Konrad bedankte sich bei allen neugewählten Funktionsträger für Ihre Bereitschaft mitzuarbeiten und gab noch verschiedene Punkte und Termine bekannt.Um 21.35 Uhr wurde die Versammlung mit einem 3-fachen „Gut Schuß“ beschlossen.

Neue Königsfamilie 2008

Zum diesjährigen Königsball konnte Schützenmeister Hugo Konrad zahlreiche Vereinsmitglieder im Schützenhaus begrüßen. Nach dem obligatorischen Wildessen am Anfang der Veranstaltung wurden dann die Sieger des diesjährigen Königsschießens geehrt.
Schützenmeister Konrad bedankte sich noch bei der alten Königsfamilie für Ihren Einsatz im vergangenen Jahr.
Sowohl bei der Jugend als auch in der Schützenklasse wurde zusätzlich noch eine Meisterserie und eine Ehrenscheibe ausgeschossen.
Meister/Jugend:    1. Lisa Weitz 96 Ringe
2. Johannes Schuck 96 Ringe
3. Sebastian Ronalter 96 Ringe
4. Jonas Englert  92 Ringe
5. Bianca Mayer  88 Ringe
Meister/Schützen: 1. Jochen Beißler 97 Ringe
2. Jochen Konrad 96 Ringe
3. Walter Neuberger 96 Ringe
4. Karl Fath 93 Ringe
5. Helmut Haas 92 Ringe
Ehren/Jugend:  Luisa Kroth
Ehren/Schützen: Peter Ascher
Pistolenprinz: Horst Müller
Schützenliesl: Gaby Konrad
2. Ritter: Walter Neuberger
1. Ritter: Jochen Konrad
Schützenkönig: Jochen Beißler
Mit unserem neuen Schützenkönig Jochen Beißler wurde dann noch bis in den Morgen hinein ordentlich gefeiert. Wie in jedem Jahr 
eine rundum gelungene Veranstaltung, wo unsere Schützen immer wieder beweisen dass sie nicht nur gut schießen, sondern auch feiern können.     

Wanderer, kommst Du nach Hausen, …

… so darfst Du mit den Schützen feiern. Der Aufstieg in die Bayernliga – bereits im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Unterfrankenliga – und der 50. Geburtstag waren für den Schützenverein Hausen 1957 e.V. zwei gute Gründe, um Mitte Juni 2007 mit der Gemeinde und vielen befreundeten Vereinen aus der näheren und weiteren Umgebung zünftig zu feiern.

Für das Wochenende vom 15.-17. Juni hatte man sich beim SV Hausen sehr viel vorgenommen – Kabarett, Feierstunde, Gottesdienst, Ehrungen, Umzug in der Gemeinde und gemütliches Beisammensein mit Freunden. Statt des angekündigten Regens wurden die Feiernden vom schönsten, sonnigen Sommerwetter verwöhnt. Dementsprechend war der Zuspruch überwältigend, das Gedränge ungewöhnlich groß und die Festlaune von mehreren hundert Teilnehmern geradezu außergewöhnlich.

Für den Abend des 15. Juni hatten fleißige Hände die Schießhalle zu einem richtigen „Theatersaal“, mit gestuften Zuschauerrängen, Bühne, Vorhang,  Kulissen und Lautsprecheranlage umgebaut. Im Vorraum gab es neben einem reichlichen Büffet auch Sekt, Kaffee und andere Getränke.Auf der Bühne startete das Waldaschaffer Frauenkabarett mit Lore Hock, Simone Amrhein, Franziska Fleckenstein und Michaela Fries sowie dem „Schafföhr“ Gustav Hock in einem mehr als zweistündigen Dauerfeuer unzählige Angriffe auf die Lachmuskeln der Zuschauer.Gleich zu Beginn berichtete Lore Hock von einem Einbrecher – mundartlich geprägt, mit hintergründigem Humor und unter häufiger direkter Einbeziehung des Publikums.Franziska Fleckenstein kommentierte in einem Telefonat mit den USA den Gammelfleischskandal (hippie meat) und die daraufhin eingeführten Kontrollmaßnahmen (Schwartemagen-CIA).Michaela Fries, Franziska Fleckenstein und Simone Amrhein nutzten als Bauarbeiter verkleidet eine Arbeitspause zu tiefschürfenden und weltverbessernden Gesprächen (die Frau soll abwechslungsreicher kochen und nicht jeden Tag einen frischen Fetzen unter den Teller legen und Kerzen drumherum). Am Ende entpuppte sich die Episode als Trainingsmaßnahme für Hartz-4-Empfänger.Eine häusliche Idylle am Frühstückstisch drehte sich um Urlaubsplanung und Dorfklatsch – der Schrecke-Schorsch hat 50 mal Blut gespendet, aber von dem wollte ich kein Blut haben, dem sein Sohn ist bei den Zeugen Jehovas – und endete immer wieder in einem zornigen „Loss mer moi Ruh“.In einem weiteren Sketch wurden Handwerker auf die Schippe genommen – unsere Leute sind so ungebildet, die trinken Bier aus der Flasche und essen Leberkäsweck. Dagegen gibt es in Hessen akademisch gebildete Handwerker mit 1. juristischem Staatsexamen oder Atomphysiker mit beiden Staatsexamen und doppelter Staatsbürgerschaft. Und neulich kam sogar ein Professor aus Oxford, um die Satellitenschüssel einzurichten.Mancher Zuschauer erkannte sich selbst wieder, als das Waldaschaffer Frauenkabarett eine „Fronleichnamsprozession“ zeigte und das Häuserschmücken und den Bau des Fensteraltärchens vor 40 Jahren bei der Oma beschrieb: „Oma, was regst Du Dich auf, weil das Jesuskind fehlt. Wenn sie kommen, kuck ich selber hinaus.“Die beim Friseur ausliegende Regenbogenpresse gab den Anlass zu bissigen Kommentaren über Prominente und Nachbarn: „Die Sieglinde hat sich nicht den Hinterkopp vergrößern lassen, sondern eine Nase mit 3 Löchern bekommen – dass die immer so übertreiben muss.“Die Gesundheitsreform wurde anhand eines Besuchs im Aschaffenburger Klinikum kommentiert – die Ulla Schmidt bringt es so weit, dass es dort in Zukunft nur noch Stockbetten gibt.Das gemütvolle Abschiedslied, gesungen von Lore und Gustav Hock, war kennzeichnend für das enge Verhältnis zwischen den Darstellern und ihrem Publikum und enthielt ein Versprechen: „Wenn gute Freunde gehen, dann sagen sie Auf Wiedersehen.“Die Vorstellung des Waldaschaffer Frauenkabaretts wurde immer wieder von Lachsalven und starkem Beifall unterbrochen, danach hörte man häufig, wie zufriedene Zuschauer sich angeregt über die Aufführung unterhielten.

Am Sonntag, dem 17.06.2007 hatte Pfarrer Markus Lang von der Gemeinde St. Michael in Hausen kurzerhand den Gottesdienst ins Schützenhaus verlegt. Für die musikalische Umrahmung sorgten Anette Englert auf dem Keyboard sowie die Jagdhornbläser vom Patenverein Heimbuchenthal. Die Gemeinde feierte, so Pfarrer Lang, zusammen mit den Schützen

  • 50 Jahre Einsatz vieler Mitglieder, immer ehrenamtlich.
  • 50 Jahre Freude und Leid teilen, Hochzeit, Geburtstag und Trauer.
  • 50 Jahre sportliche Erfolge, so wie erst vor wenigen Tagen, aber auch Niederlagen. Auch die gehören zum Sport dazu.
  • Viele Erinnerungen an liebe Menschen werden wach.

In seiner Predigt zeigte Pfarrer Markus Lang am Beispiel des Festes beim  Pharisäer Simon und dem Auftritt der öffentlichen Sünderin aus LUKAS 7,36 – 8,3 dass Jesus Christus immer ein offenes Ohr für uns hat, auch im ganz normalen Alltagsgeschäft. Die verstörte Frau – ganz unten. Der verbitterte Pharisäer – von oben herab. Jesus bringt sie auf eine Augenhöhe, denn er will mit uns auf gleicher Augenhöhe sein, wir dürfen ihn auf gleicher Augenhöhe ansprechen.

Im Anschluss an den Gottesdienst nahm Schützenmeister Hugo Konrad gemeinsam mit Gauschützenmeister Bernd Soter die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Allein aus der Gründergeneration von 1957 hatten nicht weniger als 10 rüstige Schützen den Weg zum Schützenhaus gefunden. Gemeinsam mit ihnen wurden weitere Schützenkameraden für 40 bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. In seiner Laudatio hob Hugo Konrad hervor, dass der momentane Aufschwung, sowohl sportlich als auch im gesellschaftlichen Bereich, durch diese Männer auf einem soliden Fundament gebaut worden ist und dass heute die Früchte der Arbeit von 50 Jahren geerntet werden. Darum sind diese Männer Vorgänger und Vorbilder unserer Generation.

Für den frühen Nachmittag des Sonntags hatte der Schützenverein alle Ortsvereine, mehrere Musikzüge und unzählige Schützenvereine aus der näheren und weiteren Umgebung zu einem Umzug durch die Gemeinde mit anschließendem gemütlichem Beisammensein eingeladen. Bei geradezu idealem Wetter mit 28 °C und blauem, mit leichten weißen Wölkchen durchwebtem Himmel, ging der Zug vom Rathaus in der Ortsmitte zum Schützenhaus am Waldrand. Neben 27 Fahnenabordnungen zählte der Zug durch die festlich geschmückte und für den Verkehr gesperrte Hauptstraße von Hausen rund 700 Teilnehmer. Zahlreiche Zuschauer am Rande schlossen sich spontan dem Zug an. Auf allen verfügbaren Plätzen im und am Schützenhaus waren Festgarnituren aufgestellt worden, Speisen und Getränke fanden reißenden Absatz. Freiwerdende Plätze wurden sehr schnell wieder besetzt, im Laufe des Nachmittags machten noch viele Bewohner von Hausen und zahlreiche Wanderer am Schützenhaus Rast.

Am späten Abend konnten die Mitglieder des Schützenvereins zwar erschöpft, aber sehr zufrieden auf ein erfolgreiches Fest zurückblicken. Und der Ausblick auf den im Oktober geplanten Schaukampf als nächsten Schritt der 50-Jahr-Feier ließ bald wieder frohe, optimistische Stimmung aufkommen.

Text: Horst Müller